GreifBarplus am 30.03.2008
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Predigt zu Jes 40,26-31
Liebe GreifBar-Gemeinde, müde sind sie geworden. Lange und vergeblich haben sie gewartet. Ihre Spannkraft ist zu Ende, ihr Glaube erschöpft, ihre Hoffnung erloschen. Das Volk Israel in der Verbannung, im fremden Land. Ein Prophet, nennen wir ihn Jesaja, redet zu ihnen im Namen Gottes:
Jes 40,26-31
- 26 Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt.
- 27 Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht vor meinem Gott vorüber«?
- 28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch
matt, sein Verstand ist unausforschlich. - 29 Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden.
- 30 Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen;
- 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sielaufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Liebe GreifBar-Gemeinde, die ersten Worte erinnerten mich an ein Kinderlied. Ein Kinderlied, das ich selbst als Kind gehört und gesungen habe und das sicherlich viele von Euch kennen: Weißt du, wieviel Sternlein stehen, an dem blauen Himmelszelt? Weißt du, wieviel Wolken gehen, weithin über alle Welt? Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet / an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl. Beim Propheten in der Bibel klingt das so: Gott führt das Heer der Sterne vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt (V.26). Man kann leicht erkennen: Das Bibelwort war die Vorlage für das Lied.
Ein Kinderlied. Ja, als Kind, das was es noch leicht, zu glauben. Als Kind mit einem unbeschwerten Vertrauen. Als Kind, damals, als es die schönen Geschichten von Jesus zu hören gab. Auch wenn es damals noch kein Greifini gab – die Geschichten von Jesus gab’s auch da schon. Ja, der Kinderglaube. Aber dann kam das Leben mit ganz anderen Erfahrungen. Erfahrungen, die es manchen schwer machen, so unbeschwert zu singen wie im Kinderlied: „Kennt auch dich und hat dich lieb“.
Vielleicht habt Ihr das in der einen oder anderen Weise erlebt, dass da ein Bruch kam, dass das Glauben plötzlich sehr fragwürdig erschien. Aber nicht nur das Älterwerden, vieles andere kann im Leben auf mich einstürmen und mir den Glauben an Gott schwer machen:
Da kommt etwa das kritische Denken. Lange mussten es viele von uns hören: Es gebe keinen Gott, die Welt sei von selbst entstanden. Und das alles mit der Behauptung, das sei wissenschaftlich erwiesen. Bleibt da noch Raum, an Gott, den Schöpfer zu glauben?
Bei anderen ist es Schweres im Leben, schmerzhafte und leidvolle Erfahrungen, die zu der Frage führen: Warum lässt Gott das zu? Was soll das alles? Kann Gott nicht helfen oder will er nicht helfen? Wo ist er denn? Interessiert er sich überhaupt nicht für mich?
Manche haben gewartet, dass es besser wird, dass Gott eingreift. Jetzt haben sie keine Kraft mehr. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ sagt der Volksmund. Aber irgendwann stirbt sie eben doch. Irgendwann ist die Kraft zu Ende. Irgendwann lässt die Furcht vor Enttäuschung die Hoffnung sterben.
Mein Weg ist dem Herrn verborgen und mein Recht geht vor meinem Gott vorüber (V.27b) - So klagen Menschen heute, so klagten die Israeliten damals. Ein fremdes Volk war gekommen und hatte alles zerstört: die heilige Stadt Jerusalem, den prächtigen Tempel und die Wohnhäuser. Fremde Soldaten herrschten, die führenden Leute des Volkes waren weggeführt - Grund genug zum Klagen. Grund genug zur Annahme, Gott habe den Überblick verloren, die Herrschaft über die Welt sei ihm entglitten, Gott sei mit seiner Kraft und seinem Latein am Ende.
So denken auch heute noch Menschen: an ihren persönlichen Problemen und Schwierigkeiten habe Gott kein Interesse. Der habe genug anderes zu tun. Sie denken: Was kümmern denn Gott die Probleme in der Schule oder an meinem Arbeitsplatz, die Schwierigkeiten mit meinen Kindern, mit meinen Eltern, meine Angst vor Prüfungen, vor dem Chef, vor Krankheit, vor dem Älterwerden?
Wieder andere verlieren den Mut, weil sie den Eindruck bekommen haben, der christliche Glaube sei auf dem absteigenden Ast. Sie geben auf, weil sie meinen, an einem Ort wie in Greifswald sei alles festgefahren.
Resignation macht sich breit. Müdigkeit wie beim Propheten Elia. Nach einem großen Erfolg wurde er verzagt; vor seiner Gegnerin, der Königin Isebel, rutschte ihm das Herz in die Hosentaschen. Er flüchtete sich in die Wüste, lag da wie ein Häuflein Elend und wünschte zu sterben: Es ist genug, so nimm nun Herr, meine Seele; Elia war am Ende und wollte sterben.
Mein Weg ist dem Herrn verborgen und mein Recht geht vor meinem Gott vorüber. Keiner sieht mich, auch Gott nicht, ich bin allein. Keiner interessiert sich für mich – auch Gott nicht. Wenn er wirklich zu mir halten würde, wie er es versprochen hat, dann müsste alles ganz anders aussehen. Kennt Ihr das?
Mitten hinein in diese Verzagtheit fragt der Prophet, der Bote Gottes: Warum denkt ihr so? Weißt du nicht? Hast du nicht gehört?
Wie stellt ihr euch Gott denn vor? Traut ihr ihm denn überhaupt nichts zu? Gott ist nicht so klein, wie ihr es denkt. Ihr stellt ihn euch vor wie einen Menschen, der irgendwann schlapp macht und erschöpft ist. Und wenn ihr selbst am Ende seid, dann denkt ihr, auch Gott sei an seine Grenzen gekommen. Warum denkt ihr nur so klein von Gott?
Ihr habt es nicht mit einem alten Mann mit Rauschebart zu tun, wie er in manchen Bilderbüchern zu sehen ist. Ihr habt es mit dem zu tun, der Himmel und Erde geschaffen hat. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn – der Himmel und Erde gemacht hat. So beginnt zwar nicht GreifBar-Plus, aber so beginnen viele Gottesdienste. Der Gott, an den wir glauben, ist nicht irgendein Gott, den wir uns selbst ausgedacht haben, sondern der lebendige Gott. Der ewige Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Nicht Gott hat Probleme, uns zu sehen und zu verstehen. Es ist umgekehrt: Unser Verstand reicht nicht aus, um Gott zu verstehen und zu ergründen.
Die Babylonier damals hielten die Sterne für Götter. Von ihnen erwarteten sie Hilfe. Wenn man das weiß, bekommt das Gebet des Gottesvolkes einen anderen Akzent: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt nicht von den Sternen, sondern von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat (Ps 121, 1-2). Auch die Sterne sind Gottes Geschöpfe. Vor ihnen brauchen wir uns nicht zu fürchten. Nicht sie bestimmen unser Geschick, sondern Gott. Die Gestirne tun nur das, was Gott ihnen befiehlt. Sie sind wie Lampen am Himmel, wie Spielzeuge Gottes. So, wie der Prophet von den Sternen redet, wendet er sich gegen den alten wie gegen den neuen Glauben an Horoskope und Sterne. Die Sterne sind keine Götter, sie sind Geschöpfe Gottes. Er hat sie geschaffen und kennt sie einzeln. Sie bestimmen nicht über uns und unser Schicksal. Nein, sie tun, was Gott will. Wie Musiker dem Dirigenten, wie ein Heer dem Feldherrn, so gehorchen die Sterne Gottes Befehlen.
Habt Ihr es gemerkt? Da wird den Verzagten und Müden nicht gesagt: Sieh mal auf die anderen, die sind noch viel schlechter dran. Damit versuchen wir bisweilen – und ich schließe mich da ein – anderen ein wenig Mut zu machen. So nach dem Motto: Im Vergleich mit anderen ist das, was du durchmachen musst, noch halbwegs erträglich. Das hilft manchmal ein wenig, aber es hat auch Grenzen. Wenn der, der getröstet werden soll, den Vergleich nicht annimmt – dann war’s das. Nicht auf andere lenkt der Prophet hier den Blick, sondern auf Gott. Seht auf Gott, ihr müden Christenmenschen! Versucht einmal das, was ihr gerade durchmacht, aus einer Perspektive zu sehen. Sicher, den Gottesstandpunkt haben wir nicht, aber versuchsweise kann das hilfreich sein.
Das wäre es! Alles einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Meine Probleme und Schwierigkeiten stehen oft wie Berge vor mir. Wie wäre es, dass alles einmal von Gott her zu sehen? Sozusagen von oben auf die Berge zu blicken. Der, der Himmel und Erde geschaffen hat, kennt nicht nur die Sterne einzeln. Er weiß auch, was uns Menschlein Mühe macht und er weiß, wo uns der Schuh drückt. Das Kinderlied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ endet mit dem Satz: Kennt auch dich und hat dich lieb. Gott will nicht, dass seine Menschen ohne ihn leben und verloren gehen. Er ruft jeden einzeln beim Namen. Kennt auch dich und hat dich lieb. Du bist gemeint! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! Das steht über meinem Leben, das steht über Eurem Leben.
Nicht Gott ist am Ende seiner Kräfte. Das ist zu menschlich von Gott gedacht. Erschöpfung ist eine typisch menschliche Erscheinung. Menschen machen irgendwann schlapp. Selbst starke junge Männer, denen man am meisten zutraut, sind einmal am Ende ihrer Kräfte. Da kann man noch so viel Mars macht mobil, bei Arbeit Sport und Spiel essen und es mit Kraftdrinks und Wundermitteln versuchen - Auch dem ausdauerndsten Sportler geht irgendwann die Puste aus. Und der Obelix, der als Kind in den Zaubertrank gefallen ist und unermüdlich die Römer durchprügelt, ist leider nur eine schöne Erfindung. Menschliche Kraft ist irgendwann am Ende. Dann ist Erholung und Ausruhen angesagt, eine Pause ist nötig. Das ist völlig normal bei uns Menschen. Anders bei Gott. Ihm ist nicht die Puste ausgegangen.
Er, der die Erde geschaffen hat, wird nicht müde und matt. Wir dürfen ihn nicht in die Enge unserer menschlichen Vorstellungen einzwängen. Gott ist größer als unsere Vorstellungen. Wo ich am Ende bin, ist Gott noch lange nicht am Ende.
Er hat nicht schlapp gemacht. Seine Kraft ist unerschöpflich. Und die, die auf ihn warten, die auf ihn ihr Vertrauen setzten, die bekommen Anteil an seiner Kraft.
Das erfuhr auch Elia in der Wüste: er bekam zu Essen und wurde für eine weite Reise, die vor ihm lag, gestärkt. Gott selbst begegnete ihm, im Gespräch mit Gott konnte Elia alle seine Enttäuschung, seinen Frust loswerden. Gott holte ihn aus dem Loch, Elia lernte seinen Gott in bisher ungewohnter Weise kennen. Gott gab ihm neue Kraft und eine neue Aufgabe.
Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft. Harren - das ist ein altertümliches, aber sehr schönes Wort. Harren – damit ist ein geduldiges und ausdauerndes Warten gemeint. Ein gespanntes Aussein auf Gottes Eingreifen. Nicht ein angestrengtes Rennen und Hasten, sondern der ausdauernde Blick nach vorne. Das schafft Zugang zu Gottes Kraft. Zu Gottes Kraft, die unerschöpflich ist, die nicht an ein Ende kommt wie menschliche Kraft. Wer an diese Kraftquelle angeschlossen ist, der braucht keine Erschöpfung zu fürchten. Gott schenkt eine Ausdauer, die länger hält als bei Sportlern.
Liebe GreifBar-Gemeinde, Gottes Kraft kommt dort zum Zuge, wo wir harren, wo wir geduldig und ausdauernd auf ihn warten. Nicht dort, wo wir Stärke beweisen und alles selber machen wollen, sondern dort, wo wir als Hilfsbedürftige auf ihn warten, da greift Gott ein. Da wird nicht nur die vorhandene Kraft etwas verlängert. Da entsteht etwas Neues. Etwas, was nicht in der Macht und Verfügbarkeit von uns Menschen liegt. Wo Menschen sich anstrengen, da kommen sie irgendwann ans Ende ihrer Kraft. Wo Menschen auf Gott harren, da entsteht neues, frisches und lebendiges Christsein. Da werden schlaffe und müde Menschen zu fröhlichen Christen, die laufen und nicht müde werden. Da bekommen Menschen nicht nur Kraft zum Tragen, sondern sogar zum Fliegen. Da wachsen ihnen Flügel, sie werden „beschwingt“ und erheben sich von der Erde mit ihrer Schwerkraft. Sie steigen auf wie ein Riesenvogel und fliegen hinweg über das, was unter ihnen liegt und sie einengt. Sie brauchen gar nicht viele Bewegungen zu machen, der Auftrieb der Luft zieht sie fast von alleine nach oben. Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler. Ein Adler braucht nicht hastig mit seinen Flügeln zu schlagen. Das wichtigste ist, dass er sie ausbreitet und sich dann vom Auftrieb nach oben ziehen lässt. Er breitet die Flügel aus, die Luft trägt ihn.
Ein Bild, das wir alle kennen. Der Adler, der König der Lüfte, der majestätisch schwebt, der mit Leichtigkeit dahingleitet. Die großen Vögel, die ihre Schwingen ausbreiten, getragen vom Wind. Ich beobachte so ein Tier, versuche, es eine Weile im Blick zu behalten. Irgendwann ist er weg, ich freue mich, wenn er wieder auftaucht. Und wenn dann noch der Himmel strahlend blau und sonnig ist, denke ich: so möchte ich auch leben, so freu und unbeschwert.
Ein schönes Bild. Ja, das wäre es: Mich nicht ängstlich zurückziehen und verkrümmen, sondern wie ein Adler meine Flügel ausbreiten – im Vertrauen auf Gottes Hilfe. Mich von Gott tragen lassen wie ein Adler von der Luft. Mich aufs Neue Gott anvertrauen, weil er mich trägt. Meine Kraftquelle nicht in mir selbst suchen, sondern bei Gott. Gottvertrauen verleiht Flügel.
In der Antike, wahrscheinlich vor allem in Ägypten gab es die Sage von einem Wundervogel, dem Phönix. Der Sage nach verbrennt der Vogel, dann erhebt er sich wieder aus seiner Asche und schwingt sich empor. Ich weiß nicht, ob diese Worte für die Israeliten eine versteckte Anspielung auf den Phönix sein sollten. Denn von heidnischen Sagen hielten die in der Regel nicht viel. Aber später sahen die Christen in dieser Sage ein Bild für die Auferstehung Jesu von den Toten. Auf Bildern ist das zu sehen.
Die eigentliche Brücke zum Neuen Testament aber ist eine andere: Menschen werden aus der Kraft Gottes erneuert. Gottes Geist wirkt in ihnen und macht sie zu neuen Menschen. Sie sind wie neu geboren, zu neuem Leben erwacht. Das Leben kann noch einmal neu beginnen! Der heutige Sonntag trägt den schönen Namen „Quasimodogeniti“, zu deutsch: Wie die Neugeborenen. Das ist die Folge von Ostern, die Folge der Auferstehung Jesu: Menschen bekommen Anteil an der Kraft seiner Auferstehung. Wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu von den Toten – so heißt es im Wochenspruch für diesen Sonntag aus dem Ersten Brief der Petrus. Das ist es in der Tat: Jesus hat den Tod besiegt. Und alle, die an ihn glauben, die sich an ihn halten, bekommen Anteil an seinem Ostersieg. Sie können aus seiner Kraft leben. Sie leben in der Hoffnung, dass der Tod endgültig besiegt wird. Sie leben in der Hoffnung auf ein Leben mit Jesus bei Gott, über das der Tod keine Macht hat. Deshalb: Wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu von den Toten.
Liebe GreifBar-Gemeinde, wenn die Sorgen und Probleme mit ihrer Wucht kommen: Aufblicken zu Gott! Wenn die Spannkraft nachlässt, die Kraft zu Ende geht, wenn du müde wirst: Er, Gott gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden.
Zum Abschluss kommt noch ein echter Paul Gerhardt: Schwing dich auf zu deinem Gott, du betrübte Seele! Warum liegst du Gott zum Spott / in der Schwermutshöhle? Merkst du nicht des Satans List? Er will durch sein Kämpfen / deinen Trost, den Jesus Christ / dir erworben, dämpfen (EKG 296,1; Paul Gerhardt).
Ein echter Paul Gerhardt, ein kräftiges Anti-Depressivum! Da wird denen, die im Loch sitzen, gesagt: Du denkst wohl, du machst Gott eine Freude, wenn du in deinem Loch sitzen bleibst. Von wegen. Da hat ein ganz anderer Freude daran: Der Satan, der große Durcheinanderbringer. Der will nicht, dass das, was Jesus für dich getan hat, zu dir durchdringt. Er will nicht, dass die Kraft der Auferstehung in dein Leben kommt. Er will nicht, dass du getröstet deinen Weg gehst. Er will nur, dass du im Loch bleibst. Weißt du, was du damit tust? Damit verspottest du Gott! Deshalb gibt es nur eines: raus aus der „Schwermutshöhle“, raus aus dem Loch! Schwing dich auf zu deinem Gott! Hinauf zu Gott! Halt dich an ihn, und du wirst gehalten.
Ein kräftiges Anti-Depressivum. Es wirkt nur unverdünnt. Amen.
Johannes Zimmermann
Lied: EG 511, 1-3 Weißt du, wieviel Sternlein stehen
