Greifbar

Unsere Geschichte

 

Im August 1997 entstand der „Initiativkreis Gottesdienst“, zu dem 40 Personen aus allen Greifswalder Gemeinden und christlichen Gruppen gehörten. Es wurden Umfragen durchgeführt, die nach gewünschter Gottesdienstzeit, -ort, -dauer, -rhythmus, Themen und Musik fragten. Sieben Arbeitsgruppen beschäftigten sich daraufhin mit der konkreten Vorbereitung eines Gottesdienstes. Am 28. November 1998 fand „Theodoor“ statt - mit den Assoziationen „Gott und Tür“. Nach zwei Gottesdiensten und einem weiteren Glaubensgrundkurs mit 45 Teilnehmern kam das Projekt ins Stocken.

 

Im Herbst 2001 gab es einen neuen Anstoß durch Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit. Anfang 2002 konstituierte sich eine 15-köpfige Vorbereitungsgruppe und arbeitete während der nächsten monatlichen Treffen an einer Vision und einem Konzept. Personell und ideell wurde an die bisherigen Greifswalder Erfahrungen angeknüpft.

 

Am 17. November 2002 fand der erste GreifBar-Gottesdienst in der Jacobikirche statt. Der Name „GreifBar“ konnte als Assoziationsgemisch aus Greifswald, Bar (Essen nach dem Gottesdienst) und „etwas fassen können“ verstanden werden. Seit 2003 gibt es den Gottesdienst sechs Mal pro Jahr. Von den jeweils 300-400 Besuchern sind ca. 30 % vorher nie oder selten in einem Gottesdienst gewesen.

 

Ende 2003 wurde wieder ein Glaubensgrundkurs durchgeführt, da manche Besucher mehr vom Glauben wissen wollten. Nun wurde der Grundkurs vom GreifBar-Team vorbereitet. Etliche Teilnehmer bezeugten ihren neu- oder wiedergefunden Glauben, einzelne ließen sich taufen. Diese Erfahrungen wiederholen sich bei weiteren Grundkursen. Die Teilnehmerzahlen liegen jeweils zwischen 10 und 15 Personen. Neue Christen werden in Hauskreise aufgenommen.

 

Zu den einzelnen GreifBar-Vorbereitungsteams (Gastfreundschaft, Gebet, Theater, Technik, Musik u.a.) kamen weitere Mitarbeiter hinzu. Es wuchs der Wunsch nach mehr Gemeinschaft. So wurden aus den anfänglichen Mitarbeiterandachten Gottesdienste für und mit den Mitarbeitern der Greifbar-Gottesdienste. Christen, die über GreifBar Zugang zum christlichen Glauben gefunden hatten, fiel es oft schwer, Zugang zu traditionellen Gottesdiensten zu finden. So öffnete das GreifBar-Team die Mitarbeitergottesdienste. Ab Mai 2004 wurden sonntagnachmittags öffentliche Gottesdienste gefeiert, ab dem 29. August 2004 14-täglich mit dem Namen GreifBarPlus.

 

Ende 2004 startete der Kindergottesdienst „Greifini“ parallel zum GreifBarPlus. Die Gottesdienste fanden zunächst im Lutherhof statt, seit Mai 2007 in der Johanneskirche. Seit September 2007 feiern jede Woche 120 bis 140 Menschen GreifBarPlus.

 

Im Mai 2007 fand eine „Verlobung“ zwischen GreifBar und der Johannesgemeinde statt. Für ein Jahr agiert GreifBar als Projekt der Johannesgemeinde und feiert seine Gottesdienste in der Johanneskirche. Unter einem Kirchendach gibt es nun zwei Gottesdienstprofile.

 

Auf den Mitarbeiterfreizeiten 2009 und 2010 wurde schließlich vermehrt über Möglichkeiten der Multiplikation von Angeboten nachgedacht. Besonders aus dem Bereich der Familien kam der Wunsch nach einem eigenen Gottesdienst am Sonntagmorgen auf. Und von studentischer Seite wurde die Frage gestellt, ob nicht gerade ein Abendgottesdienst noch mehr Studenten ansprechen würde. Angesichts fehlender räumlicher Optionen kam es 2010 zu einer Zwischenlösung: GreifBarPlus teilte sich in GreifBarPlus 17 und GreifBarPlus 19. Während der Gottesdienst um 17.00 Uhr eher ruhiger ist und damit auch Familien anspricht, gibt sich GreifBarPlus um 19.00 Uhr dynamischer, experimenteller.

 

2009 ist noch eine neue Arbeit im Ostseeviertel hinzugekommen, wo Studierende ihre Wohngemeinschaft für Kinder aus der Nachbarschaft öffneten. Zwischen Hausaufgabenbetreuung und gemeinsamem Essen kommt es zu Geschichten von und Gesprächen über Gott und Jesus.

 

 

Kontakt

Martin Reppenhagen

m.reppenhagen(at)greifbar.net


 

 

Unsere Vision:

 

"Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!

Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden;

denn ich habe ein großes Volk

in dieser Stadt" (Apg 18,9f)